Arbeitsrechtsschutzversicherung – Erfahrungen
Für viele Arbeitnehmer ist der Begriff „Arbeitsrechtsschutzversicherung“ noch immer ein Begriff, unter dem sie sich nicht wirklich etwas vorstellen können. Aus diesem Grund haben wir Ihnen einmal Erfahrungsberichte derjenigen zusammengestellt, die bereits eine Arbeitsrechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. An diesen Beispielen wird besonders gut deutlich, dass es lohnend ist, sich mit dem Thema Arbeitsrechtsschutz auszukennen:
Michael, 55 Jahre: „Meine Tochter trat ihre erste Stelle nach der Ausbildung zur Köchin in einem kleinen, privaten Unternehmen an. Die ersten Monate verliefen recht gut, sie war zufrieden mit der Arbeit und der Chef war auch ganz in Ordnung. Auf einmal berichtete sie mir, dass der Chef ihr mitgeteilt habe, er könne ihr für den kommenden Monat kein Gehalt zahlen, da ungeahnte Kosten wegen des Austauschs des Öltanks auf ihn zu gekommen waren. Doch wie sollte das gehen? Meine Tochter hatte bereits eine eigene Wohnung und war auf das Geld angewiesen. Sie bestand auf ihr Geld und er wurde wütend. Ich riet ihr, zu kündigen. Wegen der mittlerweile drei ausstehenden Gehälter gingen wir vor Gericht und bekamen natürlich den Zuspruch. Ich bin froh, dass ich eine Arbeitsrechtsschutzversicherung für sie abgeschlossen habe, denn ich glaube, sie hätte den juristischen Schritt nicht gewagt, wenn sie alle Kosten selbst hätte zahlen müssen. Ihre nächste Stelle hat sie übrigens recht schnell über einen Personaldienstleister gefunden. Wirklich sehr kompetente Leute waren das!“
Karl, 49 Jahre: „Mein ehemaliger Arbeitgeber stellte mir ein Arbeitszeugnis aus, das in keiner Weise meine tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung wieder spiegelte. Um mich zu versichern, dass dies nicht nur meine subjektive Meinung war, lies ich dieses Zeugnis auch von meinen Mitarbeitern lesen und beurteilen. Sie stimmten mir zu. Ich sprach mit dem Arbeitgeber und bat ihn, das Zeugnis zu ändern. Er lehnte dies ab. Natürlich war ich mit dieser Aussage nicht zufrieden, denn mit diesem Zeugnis hätte ich mich nirgendwo mehr vorstellen können. Also klagte ich und aufgrund der Aussagen meiner Kollegen bekam ich Recht. Die Gerichtskosten musste ich nicht übernehmen, da ich eine Arbeitsrechtsschutzversicherung abgeschlossen hatte. Zum Glück!“